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Bildungsbereiche

 
Ästhetik und Kunst – in ihrer Vielfalt ganzheitlich erleben

Im Dialog mit seiner Umwelt lernt das Kind, sie mit allen Sinnen wahrzunehmen, bildnerisch zu gestalten und spielend in verschiedene Rollen zu schlüpfen. Kinder entdecken eine Vielfalt an Möglichkeiten und Darstellungsformen als Mittel und Weg, ihre Eindrücke zu ordnen, ihre Wahrnehmung zu strukturieren, Gefühle und Gedanken auszudrücken. Neugier und Freude am eigenen schöpferischen Tun sind der Motor der kindlichen Persönlichkeitsentwicklung.
Ästhetik und Kunst in ihrer Vielfalt ganzheitlich zu erleben bedeutet für unsere Kinder, Farben erkennen und benennen, mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen umgehen lernen, Kunstbetrachtungen anstellen, Rollenspiele oder Theaterstücke erfinden, gestalten und durchführen.


„Darstellen heißt klarstellen“
(Rudolf Seitz) 

 


Umsetzung in der Praxis:

Gestaltungsprozesse sind Erkenntnisprozesse

  • Malen mit Buntstiften, Wachsmalkreide, Filzstiften 
  • Malen an Staffeleien 
  • Verschiedene Maltechniken kennenlernen 
  • Basteln, Schneiden und Kleben mit den verschiedensten Materialien 
  • Kneten 
  • Mandalas legen und Muster ausmalen 
  • Farben mischen 
  • Mit Wolle weben, sticken, oder mit der Strickliesel arbeiten
  • Nähen 
  • Buchstaben und Zahlen stempeln 
  • Holz bearbeiten (Hammer, Feile, Nägel, Säge) 
  • Räume gestalten (Raumschmuck, Bildergalerie, Vitrine)
  • Sich verkleiden 
  • Rollenspiel in der Puppenwohnung 
  • Tanzen 
  • Aufführung bei Veranstaltungen (Sommerfest, Fasching, Nikolaus, Weihnachten) 
  • Theaterbesuch Maßbach – alle Schulanfänger. 


Mathematik – Spaß mit Zahlen und Formen!


„Mathematisches Denken ist Basis für lebenslanges Lernen, sowie Grundlage für Erkenntnisse in fast jeder Wissenschaft, der Technik und der Wirtschaft.“ Mathematik hilft den Kindern die Welt zu ordnen und Erfahrungen zu sammeln. Damit ermöglicht mathematische Grunderfahrung ein Zurechtfinden im räumlichen Umfeld und bietet Orientierung, Beständigkeit, Verlässlichkeit und Wiederholbarkeit.


 „Vieles hätte ich verstanden, wenn man es mir nicht erklärt hätte“
(Stanisalaw Jerzy Lec)


Umsetzung in der Praxis:

Heißt für uns – Mathematik zum Anfassen – Erfahrung mit sinnlichen Erlebnissen.

  • Raumorientierung – welche Möglichkeiten bieten mir die verschiedenen Räume, wo finde ich die verschiedenen Materialien und wie muss ich sie wieder aufräumen, der eigene Platz in der Garderobe, turnen und sich dabei im Raum erfahren. 
  • Sortieren und Ordnen – tägliches Aufräumen, jedes Material hat seinen eigenen Platz, sortieren vom Kleinsten zum Größten, nach Farbe, Form, Oberbegriffe… 
  • Legematerial – Reihenbildung nach einem vorgegebenen Muster, 
  • Formen – ertasten, benennen, schneiden, puzzeln 
  • Messen und Wiegen – eigene Maße, Wasser, Erbsen, Bohnen ein- und ausfüllen 
  • Mathematische Spiele z.B. Logeo, Nikitin 
  • Bauteppich mit verschiedenem Baumaterial aus Holz 


Bewegung, Sport und Gesundheit – Bewegung, Sport und gesunde Ernährung stärken fürs Leben!

Kindliches Lernen ist maßgeblich an Körpererfahrung gebunden. Dabei spielt die Bewegung eine zentrale Rolle – denn wenn Kinder sich bewegen, bilden sie auch ihre Gefühle und ihr Denken. Beim Krabbeln, Laufen, Springen, Klettern oder Balancieren, lernen sie ihre Fähigkeiten richtig einzuschätzen. Kinder wollen ihrem Bewegungsdrang nachkommen und nehmen ihre Umwelt als Bewegungswelt wahr, wollen sie begreifen und erforschen. Das Vertrauen in die eigene Person wird wesentlich geprägt von der Körpererfahrung in den ersten Lebensjahren.
Gesundheit verstehen wir als physisches, psychisches und soziales Wohlbefinden. Sie ist damit wichtige Voraussetzung für den Bildungsprozess der Kinder.

„Bewegung und Spiel sind auch Bildung – vor allem Menschenbildung. Es kommt eben nicht nur der Kopf des Kindes in den Kindergarten – es kommt immer das ganze Kind“
(Dr. R. Zimmer)

Umsetzung in der Praxis:

  • Bewegung, Sport und Gesundheit geben ein gutes Körpergefühl Bewegungsraum bzw. Turnraum zu freien Benutzung - sich austoben dürfen Wöchentliche Turnstunden trainieren gezielt einzelne Körperbereiche Kreis- und Wettspiele fördern die Geschicklichkeit 
  • Sich auf den Weg machen in die einzelnen Aktivitätsräume 
  • Der Garten mir seinen unterschiedlichen Bewegungserfahrungen – Plaster- und Rasenfläche, Sandbereiche, Kletterbaum, Schaukeln, Kletterwände, Pfahlhaus, Erdhügel mit Röhre und Rutsche… 
  • Wandern einmal im Monat 
  • Spaziergänge rund ums Dorf 


Musik – verbindet, Rhythmik - bewegt

Musik ist ein Element, das die Kinder individuell und ganzheitlich anspricht und bei ihnen spontane Reaktionen auslöst. Musik bietet viele Möglichkeiten Beziehungen mit anderen Kindern aufzunehmen. Das Singen und Musizieren in der Gruppe fördert das soziale Verständnis und erlaubt andere Kontaktmöglichkeiten als die verbale Kommunikation. Die Musikerziehung bei uns im Kindergarten baut auf der Lust der Kinder auf, sich mittels Stimme, Bewegungen, Materialien und Instrumenten zu äußern und Spaß zu haben.

Die Rhythmik bietet eine Fülle von Bewegungsspielen und Übungen mit und ohne Material. Für unsere Kinder bedeutet dies, Musik in Bewegung umzusetzen.

„Es gibt Bereiche der Seele, die nur durch die Musik beleuchtet werden“
(Zoltan Kodaly)


Umsetzung in der Praxis:

Mit Musik geht alles besser

  • Gemeinsames Singen im Morgenkreis 
  • Nachahmen von Lauten und Geräuschen 
  • Tanzen und sich Bewegen nach Musik 
  • Klänge, Geräusche, unterscheiden 
  • Liedbegleitung mit körpereigenen Instrumenten (klatschen, stampfen, patschen, schnipsen, hüpfen, klopfen usw.) 
  • Nach Rhythmus (Takt) klatschen – laufen 
  • Klanggeschichten mit Instrumenten untermalen 
  • Singen und Musizieren bei Festen und Feiern (Sommerfest, Gottesdienste, Feste im Jahreslauf) 
  • Musikalische Früherziehung 
  • Tonmedien – CD-Player, Computer. 

Sprache und Literacy – Freude an der Sprache und Buchstaben lebendig werden lassen!

Sprache heißt Sprechen und Verstehen. Sie ist Grundvoraussetzung für das Denken und die Kommunikation.
Kinder orientieren sich am Sprachvorbild. Sie ahmen Laute, Melodien und Klänge nach und erwerben so die Strukturen und Regeln der Umgangssprache.
Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für eine volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Eine weitere Entdeckung sind Zeichen, Buchstaben und Ziffern, mit denen wir die gesprochene Sprache abbilden können. Schrift eröffnet den Zugang zu Weltwissen.

„Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt“
(Ludwig Wittgenstein)

Umsetzung in der Praxis:

  • Täglicher Morgenkreis – unsere Kinder lernen jede Woche ein Lied und ein Fingerspiel. Gegenseitiger Informationsaustausch von Erlebnissen des Vortages und des heutigen Tages. 
  • Bilderbücher, Sach- und Vorlesebücher stehen den Kindern frei zur Verfügung und werden vorgelesen. 
  • Freispiel – Kinder kommunizieren miteinander, stellen gemeinsame Überlegungen an, überzeugen Andere, streiten, vertragen sich, handeln Kompromisse aus. 
  • Gesprächsrunden im Stuhlkreis zu Themen und Anlässen. 
  • Kinderkonferenzen – hier geht es um Beteiligung, Mitbestimmung und Abstimmung. 
  • Beim gezielten Sprachtrainingsprogramm „Hören, Lauschen, Lernen“ erfahren und erleben unsere Kinder die Sprache in ihrer vielfältigen Form. Wir üben An- und Endlaute, Silben klatschen, Reime, Lautieren… 
  • Nacherzählung von Bilderbüchern oder Geschichten – was habe ich mir gemerkt. 
  • Rollenspiel – Kinder spielen die Figur, die sie gerne sein möchten und wachsen über sich hinaus. 
  • Projekte – jedes Thema bietet unseren Kindern eine Sachgebiets- und Wortschatzerweiterung. 
  • Verschiedene Spiele zur Förderung und Festigung der Sprache - Memory 
  • Besondere Angebote für Vorschulkinder: einmal in der Woche Schultraining – Bildergeschichten, malen, falten, zuordnen, sortieren usw. Büchereibesuche mit einer Kleingruppe einmal im Monat. 

Sieben kecke Schnirkelschnecken, saßen einst auf einem Stecken.

Religiöse Bildung – christliche Werte kennen lernen und religiöses Brauchtum erfahren

Kinder stellen existenzielle Fragen und sind von sich aus bestrebt, in der Welt einen Sinn zu suchen und der Welt einen Sinn zu geben.
In den alltäglich gelebten Beziehungen und Lernsituationen in unserem katholischen Kindergarten sind religiös geprägte Werte und Einstellungen präsent. Sie sind das kulturelle Erbe unserer Gesellschaft auf dem Hintergrund weltanschaulicher und religiöser Tradition.
Deshalb stoßen unsere Kinder in ihren Erfahrungsbereichen immer wieder auf christliche Spuren und religiöses Brauchtum. Dies schließt die Toleranz anderen Religionen gegenüber nicht aus.


„Ich habe einen Platz in Gottes Plan, auf Gottes Erde, den kein anderer hat.“

(John Henry Newman)


Umsetzung in der Praxis
:

  • Religiöse Feste und Feiern – Erntedank, St. Martin, Nikolaus, Weihnachten, Ostern… 
  • Christliche Symbole kennen lernen – Kreuz, Heiligenbilder, Statuen 
  • Biblische Geschichten – regelmäßige Bibelstunden 
  • Gottesdienste mitgestalten Lieder und Gebete zu verschiedenen Anlässen 
  • Bilderbücher 
  • Gesprächsrunden 


Soziale Bildung – die eigenen Gefühle erfassen, Konflikte lösen und sozial fähig werden.
 

Die sozialen Beziehungen sind Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse. Ohne soziale Beziehung ist Bildung nicht denkbar. Die ersten Bezugspersonen für ein Kind sind in der Regel die Eltern, sie sind auch die ersten „Impulsgeber für Bildung und die ersten „Bindungspersonen“ für Vertrauen und Zuversicht.
Bei uns im Kindergarten erleben Kinder zum ersten Mal eine größere Kindergemeinschaft, in der im Prinzip alle die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Sie gestalten ihr Zusammenleben und entwickeln ein Bild von sich selbst und den anderen. Sie erleben sich in der Beziehung zu anderen Kindern und Erwachsenen. Sie erfahren Möglichkeiten und Grenzen, mit anderen gemeinsam zu handeln, Konflikte auszutragen und zu bewältigen. Hierin liegen die besonderen Voraussetzungen für das Erleben von Demokratie.

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“
(J. W. von Goethe)


Umsetzung in der Praxis:

  • Kinderkonferenz – Abstimmung, Regeln erstellen und bearbeiten 
  • Freispiel – mit wem will ich wo spielen, drinnen wie draußen 
  • Gesprächsrunden – was weiß ich, was will ich wissen, andere zu Wort kommen lassen 
  • Morgenkreis – was habe ich erlebt, was hat mir gefallen, was ärgert mich, was möchte ich den anderen zeigen… 
  • Bilderbücher, die zum sozialen Miteinander anregen 
  • Konfliktlösefähigkeit im täglichen Miteinander (Ringen um das was fair ist und was nicht) 
  • Rollenspiel – jemand anderer sein dürfen, Gefühle ausleben. 
  • Rezeption – tägliche Begrüßung der Kinder durch eine pädagogische Mitarbeiterin 
  • Angebote für Interessengruppen – Selbstwahrnehmung 
  • Portfolio – was möchte ich dokumentieren 
  • Präsentation von erstellten Werken (Bilder, Bastelarbeiten, Holzarbeiten, Webteppichen, Stickmotiven…) 


Medienkompetenz – wissen wo ich Information herbekomme

Die Lebenswelt unserer Kinder ist angefüllt mit Medien – mit alten, zurückhaltenden wie dem Bilderbuch, mit neuen, aber oft dominanten wie dem Fernseher oder dem Computer.
Die Vielfalt, Verfügbarkeit und Allgegenwart von Medien beeinflusst unsere Kinder, eröffnet ihnen aber Informationsquellen und andere Kommunikationsformen als früher. Kinder nutzen Medien, um mit anderen in Kontakt zu treten, um Spaß zu haben, um Neues zu lernen, um sich selbst in dieser Welt zu verstehen und um in ihr handlungsfähig zu sein.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, unseren Kindern die Möglichkeiten verschiedener Medien und deren Funktion aufzuzeigen und einen sinnvollen Umgang mit diesen zu vermitteln.

„ Was als Strom nützlicher Informationen begann, hat sich inzwischen in eine Sturzflut verwandelt."
(Neil Postman)


Unser Kindergarten verfügt über folgende Medien:

  • Bilder-, Sach- und Fachbücher, Geschichtenbücher, religiöse Bücher 
  • Zeitung und Zeitschriften 
  • CD Player und Kassettenrecorder 
  • Fotoapparat 
  • Computer 
  • Beamer 


Umwelt - Naturwissenschaft und Technik – fragend und staunend die Welt erforschen

Kinder sind von Natur aus neugierig. Mit all ihren Sinnen erkunden und erforschen sie ihre Umwelt und machen erste Erfahrungen mit den Grundelementen Erde, Wasser, Feuer und Luft. Sie beobachten, beriechen und ertasten die Dinge in ihrem Lebensraum, um sie kennen zu lernen und um Gemeinsamkeiten und Unterschiede festzustellen. Das physikalische Phänomen der Schwerkraft lernen sie, wenn etwas herunterfällt. Sie kennen technische Geräte und wissen, dass sie die Arbeit des Menschen erleichtern können oder zur Freizeitgestaltung beitragen.
Das Einbeziehen der belebten Welt – der Umgang mit Pflanzen und Tieren ist wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Grundlagenwissen in den Bereichen von Chemie, Physik und Technik erweitern den Erkenntnisraum unserer Kinder.

„Die Neugier steht immer an erster Stelle eines Problems, das gelöst werden will
(Galileo Galilei)

Umsetzung in der Praxis:

  • Experimentieren mit verschiedenen Materialien (Waage, Lupe, Reagenzgläser, Pipette) 
  • Entdeckungen unter dem Mikroskop 
  • Experimente mit den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer 
  • Projektarbeit – Themen der Kinder aufgreifen (Insektenforscher, Wasserforscher, unser Weltall, mein Körper, Licht und Schatten) 
  • Waldtag mit dem Förster 
  • Sachbücher 
  • Außenbereich mit Wippe, Rutsche, Schaukel, Schaukelnest, verschiedene Fahrzeuge (Dreirad, Roller, Laufrad), Sand, Wasser, Tunnel, Klettergerüst, Gelände mit Rasen und Pflaster 
  • Technische Geräte – CD-Player, Computer, Küchengeräte, Fotoapparat, Beamer.
  • Müllsortierung in den einzelnen Aktivitätsräumen
 
Test